{Rezension} Colleen Hoover – Maybe Someday

by Lena G.

Das Letzte, was Sydney will, als sie in die WG des Musikers Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig.

Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts dagegen ausrichten, dass ihre Gefühle füreinander immer intensiver werden, je verzweifelter sie sie zu unterdrücken versuchen …

Quelle: dtv

“Vielleicht irgendwann“
Mehr als nur eine Liebesgeschichte

Wer schon mal ein Buch von Colleen Hoover gelesen hat, weiß, dass ihre Geschichten komplex, tiefsinnig und vollkommen unvorhersehbar sind.

Der Weg zum Happy End, wenn es überhaupt eins gibt, steckt voller Überraschungen, Wendungen und Schicksalsschlägen, die man die gesamte Lesezeit über wirklich nicht absehen kann. Und genau aus diesem Grund LIEBE ich die Geschichten von Colleen Hoover so sehr.

Vor Kurzem erst habe ich »Love and Confess« als eines meiner absoluten Lieblingsbücher bezeichnet und bin fest davon ausgegangen, dass kein anderer Hoover-Roman es schafft, an diese fantastische Geschichte heranzukommen. Jetzt muss ich mich korrigieren, denn in »Maybe Someday« habe ich mich glatt noch ein bisschen mehr verliebt.

Über die Handlung selbst möchte ich nicht viel schreiben, da jedes Wort in diesem Fall, ein Wort zu viel sein kann. Nur soviel sei gesagt: Die schicksalhafte Wendung hat mich eiskalt erwischt und meine Sinne um ein Vielfaches verschärft.

Die Liebesgeschichte selbst ist zu gleichen Teilen dramatisch wie traumhaft.
Zwei höchst anständige Menschen fühlen sich zueinander hingezogen, doch die Umstände verbieten die aufkeimende Liebe. Die Vernunft hält beide zurück. Doch sie schaffen es einfach nicht, das unstillbare Verlangen und die ständigen Was-wäre-wenn-Fragen auszublenden. Begehren und geheime Sehnsüchte stauen sich auf, verstärken die Gefühle, und der Zeitpunkt es zu endgültig zu beenden, rückt unausweichlich näher.

Mit »Maybe Someday« hat Colleen Hoover mir erneut bewiesen, was für eine fantastische Schriftstellerin sie ist. Feinfühlig und authentisch verwandelt sie schwerwiegende Tragödien in herzzerreißende und romantische Liebesgeschichten, die noch lange im Kopf bleiben.

Wie ich schon in meiner Rezension zu »Love and Confess« geschrieben habe, reichen auch dieses Mal Worte nicht aus, um die Wirkung dieses Buches zu beschreiben. Denn es erzählt so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte!


Informationen zum Buch
432 Seiten | Originaltitel: »Maybe Someday« | Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN 978-3-423-74018-0 | Verlag: dtv
⇒ XXL-Leseprobe (.pdf)
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Maybe someday ~ Die Musik zum Buch

Musik ist ein sehr wichtiger Bestandteil von »Maybe Someday« und ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich eigentlich kein großer Fan von Songtexten in Büchern bin, da sie ohne den dazugehörigen Klang einfach nicht die gesamte Bandbreite der Gefühle übermitteln können, die sie übermitteln möchten.

Deswegen finde ich es einfach großartig, dass Colleen Hoover in Zusammenarbeit mit dem Musiker Griffin Peterson einen ganzen Soundtrack zum Buch erschaffen hat, der die niedergeschriebenen Songtexte zum Leben erweckt. Dieses Gesamterlebnis aus Geschichte und Musik macht diese wundervolle Story noch greifbarer und emotionaler.

Die Songs kann man sich ⇒ hier gegen einen geringen Preis herunterladen oder kostenfrei* über Amazon Prime Music* streamen (das geht natürlich nur, für Amazon Prime Mitglieder*).

Über Griffin Peterson

Colleen Hoover - Looking for Hope - Booklovin
Griffin Peterson wurde durch seine Teilnahme an der großen Castingshow »American Idol« in den USA bekannt.

Nach dieser Show nahm Colleen Hoover Kontakt mit ihm auf, in der Hoffnung, ihn als Songwriter und Sänger für ihr Buchprojekt »Maybe Someday« zu gewinnen. Das ist ihr gelungen und zeitgleich mit dem Roman erschien das dazugehörige, gleichnamige Album.

Auch wenn der Sänger in Deutschland ziemlich unbekannt ist, haben Colleen Hoover-Fans ihn schon mal gesehen. Denn sein Gesicht schmückt das Buchcover des Hoover-Romans »Looking for Hope«.

Maybe Someday

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