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{Rezension} Jojo Moyes – Eine Handvoll Worte

by Lena G.
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Du sollst wissen, dass du mein Herz in deinen Händen hältst

1960. Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein: Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen – und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben.

2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen.

Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein Jahrzehnte alter Brief in die Hände: Der unbekannte Absender bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie erschüttert. Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden? Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat. Alles, außer einer Handvoll kostbarer Worte.

Rowohlt Verlag

Mühsamer Einstieg in eine tragische Liebesgeschichte

Während der Corona-Lockdowns habe ich Hörbücher für mich entdeckt und als Erstes habe ich mir den gefühlvollen Roman »EINE HANDVOLL WORTE« von Jojo Moyes angehört, da ich die Geschichte unbedingt vor dem Film-Streaming-Start (23. Juli 2021 auf Netflix) durchleben wollte.

Auf zwei Zeitebenen erzählt Jojo Moyes die Geschichten zweier Frauen, die zeigen, dass man für die wahre Liebe manchmal einen hohen Preis zahlen muss.

2003: Die erfolglose Journalistin Ellie ist auf der Suche nach der ganz großen Story. Bei ihrer Recherche fallen ihr berührende Liebesbriefe aus den 60er-Jahren in die Hände, die sie auf eine tragische Geschichte aufmerksam machen. Sie wittert eine gute Story und der Leser durchlebt parallel zu ihrer Recherche die tragische Geschichte von Jennifer Stirling.

1960: Jennifer hat nach einem schweren Autounfall ihr Gedächtnis verloren. Scheinbar zufällig findet sie gefühlvolle Briefe, die an sie gerichtet sind. Doch aufgrund der Amnesie weiß sie nicht, wer ihr solch wundervolle Zeilen geschrieben hat. Sie weiß lediglich, dass sie nicht von ihrem Ehemann stammen, der vorgibt, dass sie ein glückliches Paar sind.

Anfangs hat mich das Hörbuch verwirrt, da die Sprecherin Luise Helm (die deutsche Stimme von Scarlett Johansson) beide erzählende Charaktere spricht und ich beim Wechsel der Perspektive immer einen kurzen Moment brauchte, um alles zu sortieren. Jedoch legt sich diese Verwirrung mit der Zeit, da die Perspektive im Verlauf der Handlung weniger sprunghaft wechselt.

Luise Helm konnte mich mit ihrer einfühlsamen Art zu sprechen zusätzlich fesseln und sie trägt einen großen Teil dazu bei, dass die anfangs langatmige Geschichte insgesamt viel kürzer erscheint. Ich denke, hätte ich mich dazu entschieden, das Buch zu lesen, dann wäre es zu einem vorzeitigen Abbruch gekommen… Denn es dauert einfach viel zu lange, bis sich die Emotionen entfalten.

Rückblickend betrachtet haben mir die Entwicklung der Geschichte und der Protagonisten am meisten gefallen.
Es lohnt sich wirklich, an der Geschichte dran zu bleiben. Zu erfahren, was die beiden Frauen aus den unterschiedlichen Zeiten miteinander verbindet, ist spannend. Denn es kommt ein ungeheuerliches Geheimnis ans Licht, das Tragik in die romantisch angehauchte Handlung bringt. Der Zeitpunkt, in dem sich beide Handlungsstränge miteinander verbinden und am Ende die grausame Wahrheit ans Licht kommt, hat mich sehr berührt und traurig gemacht.

FAZIT


»EINE HANDVOLL WORTE« erzählt die Geschichte einer tragischen Liebe, die in den 60er-Jahren beginnt. Sie zeigt, wie groß die Tragweite einer hinterhältigen Lüge und wie hoch der Preis sein kann, den ein Liebespaar fürs wahre Glück zahlen muss. Trotz anfänglicher Längen hat mich diese Geschichte gut unterhalten, was ich vor allem der fantastischen Sprecherin Luise Helm zuschreibe.

Eine Handvoll Worte | Offizieller Trailer | Netflix
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