{Rezension} Colleen Hoover – Too Late

by Lena G.
Colleen Hoover - Too Late
Die Hölle – nichts anderes ist die Beziehung von Sloan zu dem Drogenboss Asa Jackson. Gäbe es nicht ihren kranken Bruder, den Asa finanziell unterstützt, wäre sie von heute auf morgen auf und davon. Für Asa wiederum ist Sloan das Beste, das ihm jemals passiert ist: Sloan ist seine einzige Liebe, eine wahre Obsession, seine allergrößte Leidenschaft, und er ist davon überzeugt, dass es sich umgekehrt genauso verhält. Doch dann taucht der Undercover Cop Carter auf …BOLD

Colleen Hoover mal anders. Tiefgründig, aber leicht verwirrend.

Die Bücher von Colleen Hoover sind für mich immer was ganz besonders und auch “TOO LATE” konnte mich gut unterhalten, wenn auch mit einigen Abstrichen. Denn dieser Roman ist anders als ihre bisherigen Werke und war ursprünglich nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen.

In “TOO LATE” geht es um die Studentin Sloan, die mit dem gefürchteten und wahnhafte Drogenboss Asa zusammen ist. Schon vor einiger Zeit wollte sie sich von ihm trennen, da er unberechenbar und gefährlich ist. Doch eine Gefälligkeit von Asa verpflichtet sie, bei ihm zu bleiben.
Dann tritt der attraktive und einfühlsame Carter in ihr Leben und zum ersten Mal spürt Sloan, wie sich echte Zuneigung anfühlt. Was sie nicht weiß, Carter ist Polizist und freundet sich für eine Undercover-Mission mit Asa an. Ein extrem gefährliches Spiel für alle Beteiligten und ganz besonders für Sloan.

Die Story ist extrem düster und gefährlich. Ungeschönt und kompromisslos zeigt Colleen Hoover gleich mehrere Seiten von häuslicher Gewalt. Als Leser springt man sowohl in die Beschützer-, in die Opfer- als auch in die Täterrolle, was mich persönlich sehr erschüttert hat. Man stellt zu allen drei Hauptcharakteren eine Verbindung her, selbst zu dem bösen Part und erschreckenderweise hat man bei einige Rückblenden, die die Auslöser für sein heutiges Verhalten zeigen, sogar Mitleid mit ihm. Im Laufe der Handlung wendet sich das Blatt drastisch und man will nichts anderes, als Sloan und Carter aus dieser verfahrenen Situation zu befreien.

Rückblickend betrachtet ist dieser Roman spannungstechnisch eigentlich großartig, allerdings brachte mich der Handlungsaufbau selbst manchmal sehr durcheinander. So reihen sich nach der ersten Buchhälfte unterschiedliche Prologe und Epiloge aneinander, die immer einen Perspektivenwechsel als auch einen Zeitsprung in der Handlung bedeuten. So denkt man an manchen Punkten, dass die Geschichte zu Ende erzählt sei, und ist dann überrascht, dass noch so einige Kapitel mit überraschenden Wendungen folgen. Eigentlich ist das kein Problem, doch beim Lesen war ich ehrlich gesagt, leicht verwirrt.

Kennzeichnungspflicht

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links von Amazon.de. Solltet ihr über diese Links einen Kauf tätigen, erhalte ich im Gegenzug eine kleine Provision, die ich für die Instandhaltung meines Blogs verwende. Der Preis des Produkts bleibt exakt so, als ob ihr das Produkt ohne Klick auf selbigen Link online bestellt hättet.

Ich gebe in den jeweiligen Blogbeiträgen IMMER meine eigene Meinung wieder.

In diesem Beitrag verlinke ich zudem auf ausgewählte Webseiten. Diese Links setze ich freiwillig. Für die Inhalte der verlinkten Seiten übernehme ich keine Haftung.

You may also like

Hinterlasse einen Kommentar

* Mit dem Absenden deines Kommentars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten einverstanden. Um Missbrauch zu verhindern, speichert diese Webseite Name, E-Mail-Adresse, Kommentartext sowie IP-Adresse und den Zeitstempel des Kommentars. Detaillierte Informationen findest du in meiner Datenschutzerklärung.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More