Home Allgemein {Rezension} Fredrik Backman – Eine ganz dumme Idee

{Rezension} Fredrik Backman – Eine ganz dumme Idee

by Lena G.
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Eine Kleinstadt in Schweden, kurz vor dem Jahreswechsel: An einem grauen Tag findet sich eine Gruppe von Fremden zu einer Wohnungsbesichtigung zusammen. Sie alle stehen an einem Wendepunkt, sie alle wollen einen Neuanfang wagen. Doch dieser Neuanfang verläuft turbulenter als gedacht. Denn wegen der ziemlich dummen Idee eines stümperhaften Bankräubers werden auf einmal alle Beteiligt»en zu Geiseln. Auch wenn davon niemand überraschter ist als der Geiselnehmer selbst. Es folgt ein Tag voller verrückter Wendungen und ungeahnter Ereignisse, der die Pläne aller auf den Kopf stellt – und ihnen zeigt, was wirklich wichtig im Leben ist …Goldmann

Zum Schmunzeln und zum Nachdenken

Fredrik Backman zählt zu den erfolgreichsten Autoren Schwedens und wurde mit seinem Bestseller »EIN MANN NAMENS OVE« international bekannt.

Bereits im Jahr 2019 wurde auf der Frankfurter Buchmesse offiziell verkündet, dass Backmans neuer Roman »EINE GANZ DUMME IDEE« für Netflix als Serie verfilmt wird. Die Adaption wurde unter dem Titel »MENSCHEN IN ANGST« Ende Dezember 2021 veröffentlicht.

Die Geschichte beginnt mit einem gescheiterten Bankräuber, der bei seiner Flucht versehentlich eine Geiselnahme verursacht. Doch als die Polizei die Wohnung stürmt, ist die Wohnung leer. Anschließend erzählen die Zeugen widersprüchliche Versionen zum Tathergang, die das Rätsel um das Verschwinden des Bankräubers richtig kompliziert machen und viele offene Fragen aufwerfen.

Mit seinem ganz eigenen Humor, seinem großen Einfallsreichtum und mit einem überraschenden Tiefgang zwischen den Zeilen beschreibt Fredrik Backman seine Charaktere auf sehr persönliche Weise. Die Frage, wie dem Bankräuber die Flucht gelungen ist, ist der rote Faden der Handlung und die Suche nach der Antwort bringt interessante Geschichten über die Charaktere ans Tageslicht, die überraschen und nachdenklich machen.

Die Verkettung von unglücklichen Umständen und Missverständnissen in Kombination mit einem schnellen Szenenwechsel und kurzen Kapiteln sorgen dafür, dass man den Roman in rasender Geschwindigkeit durchliest.

Die Ernsthaftigkeit, die zwischen den Zeilen mitschwingt, macht den teilweise flapsig erzählten Roman so besonders und lesenswert. Er bringt seine Leser*innen zum Schmunzeln und zum Nachdenken.

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